Keller und Dachböden sind für gewöhnlich die Orte, an denen Dinge landen, für die man in den Wohnräumen keinen Platz mehr hat. Kaputte Stühle, alte Farbeimer und Kisten voller Erinnerungsstücke sammeln sich hier über die Jahre an. Wenn man dann vor einem vollen Raum steht, fehlt oft die Motivation für den ersten Schritt. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen einen machbaren Plan für das Wochenende um dem Chaos im heimischen Keller endlich Herr zu werden.
Vorbereitung: Das brauchen Sie, bevor Sie starten
Bevor Sie den ersten Karton bewegen, sollten Sie sich ausrüsten. Sie brauchen stabile Müllsäcke für den Restmüll und Arbeitshandschuhe zum Schutz vor Splittern und Schmutz. Leere Umzugskartons helfen beim Sortieren. Ein Besen und eine Kehrschaufel sollten ebenfalls griffbereit stehen. Wenn Sie alles vorbereitet haben, müssen Sie die Arbeit später nicht unterbrechen.
Schritt für Schritt: Das 3-Kisten-System
Diese Methode hilft Ihnen dabei, schnellere Entscheidungen zu treffen. Sie teilen das Inventar dazu einfach in drei feste Kategorien ein:
- Kiste 1: Behalten. Diese Dinge bleiben im Haus. Sie müssen trocken und sicher gelagert werden.
- Kiste 2: Verkaufen oder Verschenken. Dinge, die noch einen Wert haben oder noch für jemanden nützlich sein könnten.
- Kiste 3: Entsorgen. Kaputtes und Unbrauchbares kommt direkt hier rein.
Richtig entsorgen: Wohin mit Sperrmüll und Problemstoffen?
Ein aufgeräumter Keller bringt wenig, wenn sich der Müll in der Auffahrt stapelt. Im Landkreis Gifhorn haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können Sperrmüll anmelden und abholen lassen. Alternativ bringen Sie die Sachen selbst zur Deponie, zum Beispiel nach Ausbüttel oder Wesendorf.
Ein wichtiger Hinweis: Im Keller lagern oft alte Farben, Lacke oder kaputte Elektronik. Diese Problemstoffe dürfen nicht einfach in den Hausmüll geworfen werden. Sie müssen sie beim Schadstoffmobil oder an den speziellen Sammelstellen im Landkreis abgeben.
Typische Fehler beim Keller aufräumen
Es gibt ein paar Stolpersteine, die den Prozess ins Stocken bringen und vor denen Sie sich hüten sollten.
- Alles an einem Tag schaffen wollen: Ein großer Keller braucht oft ein ganzes Wochenende oder mehr. Planen Sie in Etappen und übernehmen Sie sich nicht.
- In Erinnerungen schwelgen: Alte Fotoalben bremsen Sie aus. Sortieren Sie Erinnerungsstücke am besten sofort in die “Behalten”-Kiste und schauen Sie diese nach getaner Arbeit in Ruhe an.
- Den Abtransport unterschätzen: Wenn die Kisten gepackt sind, müssen sie abtransportiert werden. Organisieren Sie rechtzeitig einen Anhänger oder Transporter.
Selber machen oder Profi beauftragen?
Wann macht es Sinn, selbst anzupacken, und wann sollten Profis ran? Für ein kleines Kellerabteil und mit ausreichend Zeit ist Eigenleistung eine gute Wahl. Wenn der Raum aber voller schwerer Regale steht, Gefahrstoffe lagern oder womöglich noch Feuchtigkeitsschäden gibt, wird es schon komplizierter.
Ein Entrümpelungsunternehmen wie ClearStar38 übernimmt die schwere körperliche Arbeit. Die Profis kümmern sich um den sicheren Abtransport und die korrekte Trennung der Abfälle. Sie bekommen den Raum nach kurzer Zeit besenrein übergeben.
Bereit für einen leeren Keller? Ist Ihnen das Projekt zu groß geworden? Sparen Sie sich die Wochenendarbeit und die anstrengenden Fahrten zum Wertstoffhof. Nutzen Sie unseren Preiskalkulator für eine erste überschlägige Preiseinschätzung Ihres Projekts. Im Anschluss besichtigen wir gern Ihren Keller (vor Ort oder per Video-Call), um Ihnen dann ein konkretes Festpreisangebot zu unterbreiten.

